SCHWERTE Nach Silber beim U25-Nationenpreis beim CHIO Aachen, dem zweiten Platz beim „World Dressage Masters Finale“ in München und dem Doppelsieg beim CHI Donaueschingen krönte Dressurreiterin Kirsten Sieber mit der Silbermedaille beim Finale des „Piaff-Förderpreises“ in Stuttgart nun ihre überaus erfolgreiche Turniersaison 2011.

kirsten sieber in stuttgart 2011Kirsten Sieber und Charly krönten in Stuttgart ihre erfolgreiche Turniersaison 2011.  (Foto: Reumann)

 

"Um den Piaff-Förderpreis beneidet uns die ganze Welt des Dressursports", war U25-Bundestrainer Jürgen Koschel nach dem Finale beim German Masters in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer Halle begeistert. "Ein solch hochkarätiges Feld im Piaff-Förderpreis gab es noch nie", bestätigte Senioren-Bundestrainer Holger Schmezer die Einschätzung seines Kollegen. Alle Teilnehmer waren Medaillengewinner bei Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter (bis 21 Jahre).

Mit dabei in diesem erlesenen Kreis: Kirsten Sieber vom ZRFV Schwerte mit ihrem Erfolgspferd Charly, die sich zum dritten Mal in Folge für das Finale qualifiziert hatte.

Extrem gut besetztes Feld

Nachdem sie 2009 und 2010 jeweils Bronze geholt hatte, beantwortete Sieber die Frage nach ihrer Zielsetzung fürs Finale 2011 in typischer Art und Weise: "Ich will gut und fehlerfrei reiten. Die Platzierung ergibt sich dann von selbst."

Mit den drei Top-Favoriten Kristina Sprehe auf Desperados, Hedda Droege auf Fifth Avenue und Stella Charlott Roth auf Diva Royal war das Teilnehmerfeld extrem gut besetzt. Während Sprehe ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und das Finale gewann, war für Stella Charlott Roth die Nervenanspannung im Finale wohl zu groß.

Sieber und Pferd Charly fehlerfrei im Finale

So schlug die Stunde von Kirsten Sieber. Nervenstark und hochkonzentriert stellte sie ihren Charly fehlerfrei im Finale vor. Nach dem fünften Platz in der Einlaufprüfung kämpfte sich das Paar überraschend auf den Silber-Rang vor.

"Sehr gut geritten," klopfte Holger Schmezer der Schwerterin nach dem Ritt auf die Schulter, die nach dem größten Erfolg ihrer jungen Grand-Prix-Karriere begeistert war: "Super, damit hatte ich kaum gerechnet", war ihre erste Reaktion.

Mit freundlicher Genehmigung der RN-Schwerte

   
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