SCHWERTE Sie haben die Gunst der Stunde genutzt: Das auf Grund des Feiertags am Donnerstag diesmal auf vier Tage ausgedehnte Sommerreitturnier auf Gut Kückshausen verlief zur vollsten Zufriedenheit der Verantwortlichen des ZRFV Schwerte - denn die Großveranstaltung an der Syburger Straße wächst von Jahr zu Jahr.
 Von Michael Dötsch

jan philipp braß auf piccola

Jan-Philipp Braß auf Piccola bei einem Mannschafts-A-Springen. (Foto: Bernd Paulitschke)

 

Die magische Grenze von 2000 Starts wurde annähernd erreicht - eine erneute Rekordbeteiligung. Und offenbar steht das Turnier bei den auswärtigen Spring- und Dressurreitern hoch im Kurs. "Wir hören von allen Seiten, wie wohl man sich bei uns fühlt", sagt Vereinsvorsitzender Johannes Wittenbrink nicht ohne Stolz. Als Beleg dafür erzählt Martina Gripshöfer, Pressewartin des Vereins, die Anekdote einer Punktrichterin aus dem Rheinland, der das Turnier so gut gefallen habe, dass sie nächstes Jahr als Reiterin wiederkommen wolle.

Die wachsende Beliebtheit führt aber dazu, dass die Veranstaltung an ihre Kapazitätsgrenze stößt. "Wir sind mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem wir überlegen müssen, ob man auf einer einzigen Veranstaltung alles von klein bis groß anbietet oder ob man es künftig nicht besser splittet", meint Wittenbrink. Dass die Resonanz auf das Turnier so positiv ist, mag auch am Bodenbelag liegen.

Kissing kam gut zurecht

Nach dem ausgiebigen Regen am Samstag bot sich auf dem Spring-Parcours zwar auch gestern noch ein matschiges Bild mit vielen Pfützen, das mit den Augen eines Laien ein glitschiges Spektakel vermuten ließ. Doch das Gegenteil ist offenbar der Fall. "Das ist ein richtig griffiger Boden - ideal für die Pferde", erklären Wittenbrink und Gripshöfer.

Besonders gut zurecht auf diesem Untergrund kam offenbar Christian Kissing. In nicht weniger als acht Springprüfungen stand Kissing ganz oben auf der Siegerliste. Aber auch die junge Springreiterin Marlene Sträter oder im Dressurbereich Emma Kühne, Kristin Rosenbaum, Jutta Kühne, Heidi Braun und Ursula Koert-Kramer gewannen Prüfungen für den gastgebenden Verein.

Graskamp verpasst zehnten Sieg

Nicht zu vergessen auch die junge Amelie Graskamp, der es mit ihrem Amaretto als Zweite der Prüfung für Junioren und Junge Reiter jedoch nicht ganz gelang, den zehnten Sieg in Folge bei einer A-Dressur einzufahren - an dem durchweg positiven Fazit des Ausrichters in sportlicher wie organisatorischer Hinsicht änderte dies aber nichts.

Mit freundlicher Genehmigung der RN-Schwerte

   
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